Neue Lichttechnik für die Heilig-Geist-Kirche

Quelle: Dr. Ebert

„Und Gott sah, daß das Licht gut war.“ 1. Mose 1, 4

Die Lichttechnik in unserer Heilig-Geist-Kirche ist seit über 50 Jahren nahezu unverändert. Zwar wurde vor ein paar Jahren eine Steuerung der gröbsten Bereiche per Funkfernbedienung nachgerüstet, was ein nerviges „Zum-Schalter-Rennen“ erspart. Doch Leuchtkörper, -mittel und Elektrik sind auf einem entsprechend alten technischen Stand.

Die bestehende Ausleuchtung ist unausgewogen und erschwert das Lesen in den Bankreihen. Der Pfarrer wird auf der Kanzel nur rücklings angestrahlt und das Gesicht lediglich von der Leselampe gezeichnet. Auch der Chor und der Kantor finden keine dem Engagement entsprechende Technik vor. Daher sammeln wir seit längerer Zeit für eine grundlegende Verbesserung.

Nun nehmen die Planungen endlich richtig Gestalt an. Mit viel Beratung durch Herrn Dr. Ebert, Baukirchmeister in Sonsbeck, der gerade ein ähnliches Projekt sehr ansprechend umsetzen konnte, wurde ein Konzept erstellt, das sich jetzt in der Ausschreibungsphase befindet.

Die bauliche Umsetzung ist für die Sommerferien 2018 angedacht, da nur im „Sommerloch“ die erheblichen baulichen Maßnahmen ohne allzu große Beeinträchtigungen des Gemeindelebens möglich sind.

 

Konzept und technische Umsetzung

Im Wesentlichen muss die gesamte bestehende Beleuchtung erneuert werden. Besonderes Augenmerk liegt auf den Pendelleuchten über den Bankreihen und der Inszenierung von Altar, Lesepult und Kanzel. Während in den Bankreihen vor allem eine gleichmäßige und hohe Ausleuchtung gefragt ist, stehen rund um den Altar die Personen im Vordergrund, die dort auftreten. Dies soll durch das Licht unterstützt werden, ohne zugleich Besucher oder Liturgen zu blenden.

Planung: Dr. Ebert

Des Weiteren ist als neues, recht zentrales Element ein ca. 2,5m großer Kronleuchter mittig über dem Abendmahlskreis geplant. Dort kann er den großen Abstand von Bankreihen und Treppen erhellen sowie die Kreisaufstellung während des Abendmahls nachzeichnen. Er soll ähnlich wie der Adventskranz positioniert werden, ohne Altar und Kreuz zu verdecken.

Auch die Decke soll heller erstrahlen als zuvor und eine weniger lastende, nicht so dunkle, sowie strukturierte Fläche bilden. An Details – wie Beleuchtung für Chor, Orgel und Fenster – ist auch gedacht worden.

Durch die rasante Entwicklung im Bereich Gebäude-Automatisierung (v. a. im Bereich „Smart Home“) ist es möglich, mit einem bezahlbaren Budget, die Beleuchtung nahezu vollständig frei zu gestalten. Dazu werden sogenannte Szenen erstellt, in denen die verschiedenen Leuchtmittel (teilweise in Gruppe zusammengefasst) auf die entsprechende Helligkeit gedimmt werden. Diese Szenen können bequem per Knopfdruck oder Tablet bzw. Smartphone aufgerufen werden, z. B. zum Ankommen mit eher gedämpften Grundlicht und leicht betontem Altar oder zur Predigt mit gedämpften Grundlicht und Fokus auf den Prediger.

Während der Lieder oder gemeinsamen Psalmlese sollen die Bankreihen aber beispielsweise hell erleuchtet sein um das Lesen des Textes und der Noten zu erleichtern. Außerdem können die Szenen auch später durch Gemeindeglieder problemlos mit wenigen Mausklicks angepasst oder komplett neu angelegt werden.

 

Die Kosten – das immerwährende, leidige Thema

Die bisher in Aussicht stehenden Kosten für das Bauvorhaben betragen etwa 40.000 € plus ein wenig Puffer für Unvorhergesehenes. Genaueres kann aber erst nach der Durchsicht der eingegangenen Angebote festgestellt werden.

Die Installation ist nachhaltig und langlebig geplant, sodass in den Folgejahren hoffentlich sehr geringe Folgekosten auftreten. Vorteilhaft an der Technik, die natürlich aus neuesten LEDs bestehen soll ist, neben der langen Lebensdauer der Leuchtmittel (und somit weniger Kosten für Erneuerung in teils luftiger Höhe), die enorme Energieersparnis durch die viel bessere Effizienz gegenüber klassischen Glühlampen. Dadurch kann trotz wesentlich höherer Lichtausbeute und vernetzter Technik der Energiebedarf noch gesenkt werden.

Trotzdem ist die aufzubringende Investition bei weitem nicht unerheblich. So möchten wir uns gerne an Sie als Gemeindemitglied oder Freund der Heilig-Geist-Kirche wenden und um Ihre finanzielle Unterstützung werben. Denn eine angenehme Atmosphäre im Gottesdienst und eine Würdigung der dort mitwirkenden Personen ist uns allen eine Herzenssache!

Von den erwarteten 40.000 € sind bereits über 13.000 € durch Spenden an den Kirchbauverein und Kollekten zusammengekommen. Mit Ihrer Hilfe wird es noch deutlich mehr!
Deshalb möchten wir an dieser Stelle auf die Kontoverbindung unseres Kirchbauvereins hinweisen, der Ihnen natürlich auch gerne eine Spendenquittung für die Steuererklärung ausstellt:

Evangelischer Kirchbauverein Hand e.V.
Schneppruthe 2
51469 Bergisch Gladbach
VR Bank Bergisch Gladbach eG
IBAN: DE13 3706 2600 3104 9080 11
BIC: GENODED1PAF

Vielen Dank!

Den aktuellen Flyer zu diesem Thema können Sie sich hier herunterladen.

(P. Hintz)