Andacht im Advent, 22.12. – Heilig-Geist-Kirche zum Anbeißen

Die Kinder von Pfarrer Bierei haben sich in der Adventszeit ein Lebkuchenhaus gewünscht. Das haben sie dann auch zusammen mit ihrer Mama gebacken. Aber nicht ein „normales“, einfaches Hexenhaus, sondern unsere Heilig-Geist-Kirche mit perfekten Proportionen.
Sogar die Blumenwiese dieses Sommers wurde ausdekoriert.

Hier das leckere Ergebnis. Zum Anbeißen!

 

 
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Andacht im Advent, 18.12. – Dat kleine Tannebäumche

Seit ein paar Jahren besuche ich den ein oder anderen digitalen Advents-Kalender oder habe selber daran mitgewirkt.
In meiner früheren Heimatgemeinde in Köln-Weiden musste der diesjährige ökumenische lebendige Adventskalender wie so vieles auch ausfallen. Statt dessen wurde kurzfristig ein Online-Adventskalender erstellt.
Hinter einem der Türchen befand sich ein Gedicht von Ludwig Sebus, das ich sehr schön fand und daher hier veröffentlichen möchte.

 
Dat kleine Tannebäumche

Et stund e Tannebäumche
en enem Winterwald,
dat wor ärch kromm gewaaße
un puckelig vun Jestalt.

All ringseröm die Tanne,
die han it usjelaach:
„Do krottig, krintig Bäumche,
häs do uns ald betraach?“

„Huh simmer opjeschosse,
uns Äss sin stärk un deesch,
wat bes do dönn un struppig,
wick fott d`r Wind dich fäg.“

Dat kleine Tannebäumche,
dät kriesche vör sech hin.
„Nie wäd ich ens zo Chreßdag
d`r Jlanz em Stüffje sin.“

Un wie et su verloße
vun aller Welt sech fohlt,
do kom e steinahl Fräuche
un hät et metjehollt.

Am Finster, en däm Eckche,
dat Tannebäumche steiht,
met Kugele un Stääne,
em schönste Chreßdagskleid.

Un all, die et beluure,
die sage: „Es dat schön!“
Et Chreßkind dat hät ävvens,
all Tannebäumcher jän.

Text: Ludwig Sebus

Für alle, denen Kölsch eher als Getränk und weniger als Dialekt bekannt ist, habe ich versucht, das Gedicht ins Hochdeutsche zu adaptieren.

Das kleine Tannenbäumchen

Es stand ein Tannenbäumchen
in einem Winterwald,
das war sehr krumm gewachsen
und buckelig von Gestalt.

All ringsherum die Tannen,
die haben es ausgelacht:
„Du hässliches kleines Bäumchen,
siehst du, wie wir gemacht?“

„Hoch sind wir aufgeschossen,
die Äste dicht und fest,
was bist du dünn und struppig,
der Wind dich fortweh‘n lässt.“

Das kleine Tannenbäumchen
begann darauf zu wein‘.
„Nie werde ich zum Christtag
der Glanz im Stübchen sein.“

Und wie es sich so fühlte
verlassen und allein,
da kam ein altes Mütterchen
und holte es sich heim.

Am Fenster, in dem Eckchen,
das Tannenbäumchen stand,
mit Kugeln und mit Sternen,
im schönsten Festgewand.

Und der, der es erblickte,
mit Staunen stehen blieb.
Das Christkind, das hat eben,
alle Tannenbäumchen lieb.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.

Stephan Gärtner

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Andacht im Advent, 17.12. – Christbaumkugel

Langsam aber sicher geht es auf Weihnachten zu. Und sehr wahrscheinlich haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, dann auch einen mehr oder weniger traditionellen Weihnachtsbaum im Zimmer stehen, an dem silberne, goldene, rote, bunte oder sonst wie geartete Christbaumkugeln hängen.

Aber die wenigsten -dazu gehöre auch ich- haben sich wohl schon einmal Gedanken gemacht, wie dieser Weihnachtsschmuck überhaupt entstanden ist.

Die Christbaumkugel ist -wie schon der Titel verrät- eine deutsche Erfindung. Und zwar wurde sie erstmalig im thüringischen Städtchen Lauscha hergestellt. Lauscha wurde 1597 durch den Bau einer Glashütte gegründet und ist somit seit je her mit der Glasmacher- und Glasbläser-Tradition eng verbunden.

Früher wurden noch Äpfel, Nüsse oder anderes Obst an den Weihnachtsbaum, dem damals so auch genannten Naschbaum, als Schmuck gehängt. Aus dieser Tradition heraus stellte schon 1847 ein Lauschaer Glasbläser die ersten Früchte und Nüsse aus Glas her. Diese Anhänger erfreuten sich schon bald sehr großer Beliebtheit.

Etwa um 1880 wurde der Amerikaner Franklin Winfield Woolworth, Besitzer eines Haushaltswarenladens, auf die Lauschaer Erzeugnisse aufmerksam. Und nur kurze Zeit später war der Christbaumschmuck bereits ein Exportschlager. So hielt die heute noch beliebte Weihnachtsbaum-Deko nicht nur in unseren “guten Stuben” ihren Einzug.

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Andacht im Advent findet leider nicht mehr statt

Schweren Herzens aber mit dem Bewusstsein der Verantwortung, die wir tragen, haben wir uns dazu entschlossen, ab sofort alle weiteren Andachten im Advent auf unserer Außenbühne abzusagen.

Ursprünglich war die primäre Idee, draußen mit allen Besuchern singen zu können. Mit der neuen Corona-Verordnung ist das nun nicht mehr erlaubt.

Dies, weitere Auflagen (z. B. Pflicht einer Anmelde-Liste etc.), aber vor allem Versammlungen bei weiterhin hohen Infektionszahlen zu verantworten, haben uns zu dieser Entscheidung kommen lassen.

Das tut uns sehr leid, zumal die Andachten immer eine stimmungsvolle, adventliche Atmosphäre in einer Zeit geschaffen haben, in der schon so viele Aktionen der Pandemie zum Opfer gefallen sind.

Wir werden aber versuchen, unseren digitalen Adventskalender bis zum 24.12. mit kurzen Beiträge weiterzuführen.

Trotz allem wünschen wir Ihnen weiterhin eine besinnliche Adventszeit.

Andacht im Advent, 15.12. – Weihnachten im Mittelalter

Vor ein paar Jahren habe ich zusammen mit Bernd Kockerols, einige aus der Gemeinde werden ihn kennen, eine kleine Online-Anwendung entwickelt, die sich mit Advent und Weihnachten im Mittelalter beschäftigt.

Wie haben die Menschen früher Weihnachten gefeiert?
Gab es auch schon Geschenke?

Antworten darauf und noch ein paar Infos mehr finden Sie unter nachfolgendem Link. Klicken Sie sich einfach durch die mittelalterliche Marktszene.

Hier der Link: Weihnachten im Mittelalter

Für die Anwendung sollte ggf. als Berechtigung Audio/Ton im Browser zugelassen werden.

Im Namen der Redaktion wünsche ich Ihnen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit!

Stephan Gärtner

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Andacht im Advent, 12.12. – Im Advent mit Daisiana

Heute wurde unsere Andacht im Advent musikalisch von der Sängerin Daisiana Schöbel unterstützt. Begleitet wurde sie dabei von ihrem Pianisten Daniel Koegel.

Mit ihren tollen Stimme und den schönen Klavierklängen wurden die Besucher mit souligem Gesang in vorweihnachtliche Stimmung versetzt.

 
https://www.youtube.com/watch?v=b-hpenoyGXM

 
Wer mehr von ihr hören und/oder sehen möchte, kann dies auf ihrer Homepage, facebook oder youtube tun.

Homepage: daisiana.de
youtube: Daisiana – Offizieller Youtube-Kanal
facebook: Daisiana