Gospelchor CANTANOVA gibt „Missa“-Konzert

Gospelchor CANTANOVA gibt „Missa“-Konzert

Unser Gospelchor CANTANOVA veranstaltet sein diesjähriges Konzert am Sonntag, 26. Mai 2019, 16:00 Uhr mit zwei ausgesuchten Messe-Kompositionen. Auf dem Programm stehen die südamerikanische „Misa Criolla“ von Ariel Ramirez und die Jazz-Messe „Missa secura“ des Kölner Komponisten Jens Berens.

Die Interpreten sind:

Elisa Rabanus, Sopran
Scott Wellstead, Tenor

Michael Claudi, Arno Gramatke, Gabriel Voss, Florian Gärtner, Percussion
Helmut Voss, Klavier
Markus Gantenberg, Kontrabass;

Gospelchor CANTANOVA,
Leitung: Norbert Bolin

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Buchvorstellung: Reinhard Mey, „Was ich noch zu sagen hätte“

Buchvorstellung: Reinhard Mey, „Was ich noch zu sagen hätte“

In unserer Gemeindebücherei ausleihbar.

Titel:
Was ich noch zu sagen hätte: Reinhard Mey-Biographie

Autor:
Reinhard Mey, Bernd Schroeder

Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Jahr: 2005
ISBN: 978-3462036220
Preis: nur noch gebraucht erhältlich

Obwohl Reinhard Mey, Jahrgang 1942, eigentlich voll mein Zeitgenosse ist (ich bin Jahrgang 1940), entdeckte ich ihn leider in einer Art biographischem Gespräch mit Bernd Schroeder, seinem alten Weggefährten, erst jetzt.

Mey läßt sich nicht kaufen, sonst hätte er eine Auszeichnung wie die „Goldene Stimmgabel“ wohl nicht abgelehnt und auch nicht so manche andere Sache, die ihn in die Nähe der Schlager gebracht hätte.

Mit einem Auftritt auf der Burg Waldeck begann sein Sängerleben – wohl eher Volkssänger – mit Gitarre, das ihn lange durch Frankreich führte, wo er seine erste Frau entdeckte und sie wieder verlor, auch wenn er sie immer noch wertschätzt.

Er spricht in allen Texten (in 18 Kapiteln findet sich mindestens ein voller Text von ihm) – und dies sind meist längere gereimte Texte – nur von sich, seinem Gefühl, seinen Sorgen oder Hoffnungen – und doch auch von mir, von meinem Nachbarn, von einer guten Bekannten.

Als diese schwanger war und dann ihr Kind in ihren Armen hielt, hat sie sehr lange immer wieder Reinhard Mey gehört – mit seinem: „Mein Apfelbäumchen“ – 1985 entstanden – und es abgespielt.

Hier die erste Strophe, Seite 238:

„Ich weiß gar nicht, wie ich beginnen soll,
so viel Gedanken, und mein Herz ist übervoll,
so viele Gefühle drängen sich zur selben Zeit:
Freude und Demut und Dankbarkeit.

Im Arm der Mutter, die dich schweigend hält,
blinzelst du vorsichtig ins Licht der Welt,
in deinen ersten Morgen, und ich denk:
Dies ist mein Kind, welch ein Geschenk !“

Demut drückt er aus und Dankbarkeit.
Es hört sich christlich an und ist es wohl auch.
Mey aber wollte sich nicht zum Glauben oder zur zur Kirche bekennen.

Sei es drum: Es lohnt sich, seinen Bildern und Gedanken und Versen zu lauschen, denn es steckt Herzblut in ihnen!

Ein Beitrag von Manfred Schmidt
05.03.2019

Buchvorstellung: N. O. Oermann, „Albert Schweitzer“

Buchvorstellung: N. O. Oermann, „Albert Schweitzer“

In unserer Gemeindebücherei ausleihbar.

Titel:
Albert Schweitzer 1875-1965 – Eine Biographie

Autor:
Nils Ole Oermann

Verlag: C. H. Beck Verlag
Jahr: 2010
ISBN: 978-3-406-59127-3
Preis: 24,90 €

Eine kritische Biographie will einen bedeutenden Mann, wie Albert Schweitzer, nicht nur loben, sondern auch menschliche Schwächen aufzeigen und vielleicht sogar Fehlleistungen, wie einen wenig überzeugenden Kontakt mit der DDR oder auch die Überheblichkeit kolonialen Stils oder gar die abschätzige Bemerkung zum fehlenden Fleiß der Afrikaner.

Was war Albert Schweitzer ?
Deutscher, Franzose, Afrikaner, Europäer oder gar Welt – Bürger ?
All dies war er, denn als Träger des Friedens – Nobel – Preises war er weltweit bekannt und in weltweitem Kontakt, sogar mit Größen der DDR, weil er offen für deren „Friedensarbeit“ war.
Er war „Ordinierter“ , der die Ehe von Theodor Heuss in Straßburg vor dem Traualtar schloss, Theologe, Professor, Mediziner, Tropenarzt und Organist.

Was zeichnete seine Lebensleistung aus ?
Wissenschaftliche Werke in Theologie, in Musik und Ausstrahlungen in der Philosophie mit seiner Auffassung der Ehrfurcht vor dem Leben.
Bis in ein hohes Alter hinein arbeitet er in Lambarene, baute Kliniken und Wohnungen und technische Räume, sorgte durch Orgelkonzerte in Deutschland, Frankreich, den USA und anderen Ländern immer wieder für Mittel zur Arbeit in Afrika und beantwortete immer neu eine Vielzahl von Briefen.

Nach meiner Auffassung bietet dies Buch einen guten Einstieg in ein reiches Leben, wie es Albert Schweitzer geführt hat.
Seine Frau war ihm immer wertvoll, auch wenn durch lange Trennungen die persönliche Nähe litt.
Beinahe wäre sie nicht nach Oslo zur Verleihung der Nobel – Preises gekommen.

Ein Beitrag von Manfred Schmidt
06.01.2019

Buchvorstellung: A. Teitelbaum, „Warschauer Innenhöfe“

Buchvorstellung: A. Teitelbaum, „Warschauer Innenhöfe“

In unserer Gemeindebücherei ausleihbar.

Titel:
Warschauer Innenhöfe
Jüdisches Leben um 1900 – Erinnerungen

 

Autor:
Abraham Teitelbaum

Verlag: Wallstein Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-8353-3138-9
Preis: 24,90 €

 

Wer sich ein Bild des polnischen Judentums um 1900 in Warschau mit seiner damals russischen Herrschaft machen möchte, der sollte zu diesem Buch greifen.

Der Autor Abraham Teitelbaum war damals – als sehr junger Mann – eher jüdisch-orthodox mit Schläfenlocken und Kaftan, der Texte aus der Bibel oder dem Talmud leicht lernte und gut rezitieren konnte. Daneben war er von allen Dingen in seinen Straßen, von denen er mehrere erlebte, sehr beeindruckt und hat sie je sehr lebendig geschildert.

Doch auch das polnische Theater lockte ihn und ließ ihn später in Amerika Drehbücher schreiben. Ob es um das Beobachten von Diebstahl, von Messerstecherei ging oder auch um nicht erlaubten jüdischen Unterricht, der dann durch die Polizei beendet wurde. Erlaubt war nur Unterricht in Jeschiwas, die gemeldet waren. Oder ob es um das Einnisten von Halunken im Restaurant seiner Mutter ging, das zu einem Feuergefecht dort führte und der Flucht seiner Mutter aus diesem Haus – und von allem an Kücheneinrichtung und Gestühl, das sie einfach frei zurück ließ, um mühsam in einer anderen Straße wieder neu zu starten.

Metallguß, Seilerei, Papierverarbeitung, Geldhandel oder Warenhandel jeder Art – die jüdischen Viertel in Warschau lebten und hatten je ihre Eigenart, ob es mehr um jüdische Strenge der „Litvaker“ oder jüdische Lebendigkeit der „Chassiden“ ging.

All dies endete spätestens mit dem jüdischen Aufstand im Ghetto Warschau und der Vernichtung der Juden dort, doch wohl teilweise schon früher, weil eine große Zahl verarmter Juden schon lange vorher den Weg in die USA fand, wie etwa auch der Schreiber des Buches.

Doch dies ist nicht der Inhalt des Buches.

Ein Beitrag von Manfred Schmidt
11.12.2018

„Lauscherbande“ trifft sich noch einmal

„Lauscherbande“ trifft sich noch einmal

Am 12.12.2018 um 16:00 Uhr sind nochmal alle Kinder zwischen 5 und 8 Jahren herzlich zur „Lauscherbande“ eingeladen.

Ich möchte euch eine Nikolausgeschichte vorlesen. Im Anschluss daran gibt es wieder Kakao und Kekse für alle. Über viele kleine und größere Zuhörer würde ich mich sehr freuen.

Damit ich besser planen kann, wäre ich für eine verbindliche Zusage an

buecherei@heilig-geist-kirche.de dankbar.

Ich freue mich auf euch!

Liebe Grüße eure
Anja Breeger

KiGo: Nach den Herbstferien ist vor Weihnachten

KiGo: Nach den Herbstferien ist vor Weihnachten

Das letzte Viertel des Jahres ist angebrochen und in den Geschäften stehen die ersten Weihnachtsvorboten. Für viele von uns vielleicht etwas zu früh.

Aber dennoch dürfen wir die Zeit bis Heiligabend nicht aus den Augen verlieren. Darum starten wir nach den Herbstferien wieder wöchentlich sonntags um 10:00 Uhr im Rahmen des Kindergottesdienstes mit unseren Vorbereitungen für das diesjährige Krippenspiel.

Wer also Lust hat mitzumachen -sei es als DarstellerIn oder BühnenbauerIn- ist herzlich dazu eingeladen und komme zur ersten Probe oder melde sich bei:

Eva Rath: e.rath@heilig-geist-kirche.de

Proben im Kindergottesdienst (10:00 Uhr):

Sonntag, 4. November 2018, Probe
Sonntag, 11. November 2018, Probe
Sonntag, 18. November 2018, Probe
Sonntag, 25. November 2018, Probe
Sonntag, 1. Advent, 2. Dezember 2018, Familiengottesdienst
Sonntag, 2. Advent, 9. Dezember 2018, Probe
Sonntag, 3. Advent, 16. Dezember 2018, Probe
Samstag, 22. Dezember 2018, Generalprobe

Heiligabend, 24. Dezember 2018, Aufführung im Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche um 14:30 Uhr

Buchvorstellung: J. Fuchsberger, „Altwerden ist nichts für Feiglinge“

Buchvorstellung: J. Fuchsberger, „Altwerden ist nichts für Feiglinge“

In unserer Gemeindebücherei ausleihbar.

Titel:
Altwerden ist nichts für Feiglinge

Autor:
Joachim Fuchsberger

Verlag: Goldmann Verlag
Jahr: 2014
ISBN: 978-3442174195
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)

Joachim Fuchsberger war Schauspieler, Filmer, Produzent von Reihen im Fernsehen und auch Weltbürger. Zufälle führten ihn nach Australien, wo er ein Haus erwarb, das er über viele Jahre möglichst jedes Jahr über viele Monate mit seiner Frau bewohnte, auch wenn Deutschland sein Lebensmittelpunkt blieb.

Er war im Blick auf die Ehe, auf Frau und Familie ein eher seltenes Exemplar unter Schauspielern, weil er seiner Frau über 50 Jahre, d.h. für immer, treu blieb. Seine Frau nannte er gerne seine „Regierung“ und ließ sich in fast allen Fragen der Anschaffungen, des Geldes und Hauses gerne von ihr „regieren“. So hatte nur sie einen echten Überblick über Konten und Vermögen. Kollegen fanden dies nicht normal und unmodern, doch er blieb bei seiner Haltung.

Zu den Schwächen von Fuchsberger gehörte eine Liebe zu gutem Essen, die ihn auch begleitete, als er massig wurde, gar den Rollstuhl nutzen mußte.
Das begrenzte seinen Radius, nicht aber sein Denken und Fragen, für das es einige reizvolle Beispiele gibt, wie sein Blick auf die Moderne.

Als seine Frau ihrem Sohn eröffnete: „Wir sind nun arm!“, hatte sich Fuchsberger mit seiner „Fuchsberger – Siedlung“ bis fast zur Insolvenz übernommen und wurde nur durch sehr aktive Fürsprache seiner Frau bei Gläubigern vor dem Zusammenbruch bewahrt. Leider verloren die Fuchsbergers tragisch ihren Sohn.

Wenn einer mit 82 bis 83 sein Leben noch einmal anschaut, dann sind dies eher wenige Lebensmomente, die zeigen, wie auch ein alt gewordener Mensch sich erinnern darf an Dinge, die zum Erfolg oder auch nicht zum Erfolg führten.
Dann muß der Mensch wieder aufstehen.
Dazu gehört Mut, zu dem Fuchsberger raten möchte.

Ein Beitrag von Manfred Schmidt
20.08.2018

Aktuelles zur Lichttechnik

Aktuelles zur Lichttechnik

Gerne würden wir an dieser Stelle von den Fortschritten zur Erneuerung der Lichttechnik in unserer Heilig-Geist-Kirche berichten.

Geplant war, in diesen Sommerferien den Kirchen-Innenraum einzurüsten und die alten, maroden Stromleitungen gegen neue, Nagerbefall gesicherte Kabel auszutauschen. Auch sollten moderne Strahler und Leuchten unsere Kirche so erhellen, dass man als Gottesdienstbesucher wieder gut die Abkündigung und die Lieder erkennen bzw. lesen kann.

Leider müssen wir Sie auf nächstes Jahr vertrösten. Denn unser Bauleiter des Projekts war plötzlich erkrankt und konnte das Projekt nicht mehr weiterführen. Daher kamen die notwendigen Ausschreibungen und Besichtigungstermine ins Stocken.

Da während der Bauphase keine Gottesdienste in der Heilig-Geist-Kirche stattfinden können, bleiben als Zeitfenster nur die Sommerferien. Aufgrund der zeitlichen Verzögerungen sind die geplanten Baumaßnahmen in diesem relativ kurzen Zeitbereich nun aber leider nicht mehr möglich.

Wir werden weiter für die Erneuerung der Lichttechnik sammeln (die Weiterführung der Sammlung war unabhängig vom Zeitpunkt der Umsetzung des Projektes geplant) und sind voll Zuversicht, dass wir im nächsten Sommer unseren Kirchen-Innenraum in neuem Licht erstrahlen lassen können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Allgemeine Infos zur Planung finden Sie hier.

Zusätzlich können Sie sich den aktuellen Flyer zu diesem Thema hier herunterladen.

Ökumenisches Gemeindefest

Unter dem Motto „Wir bleiben am Ball“ feierten die Kirchengemeinden St. Konrad, St. Clemens, Heilig-Geist-Kirche und die Evangelische Freikirche, Hand am Sonntag, 24.06.2018, ein gemeinsames ökumenisches Gemeindefest an der Kirche St. Konrad.

Gestartet wurde um 11:00 Uhr mit einem Begrüßungs-Umtrunk. Für das leibliche Wohl war reichlich u. a. mit Salaten, Leckerem vom Grill, Kaffee und Kuchen gesorgt.

Außerdem gab es ein Unterhaltungsprogramm für Klein und Groß. So wurde bei den Royal Rangers Stockbrot gebacken und Popcorn am Feuer gemacht. Die KiTa der Heilig-Geist-Kirche führte ein Kasperle-Theaterstück auf. Bei der KjG konnte man Slackline laufen oder Fußball spielen, unser Pfarrer Bierei gab seine Zaubertricks und Jonglage-Kunststücke zum Besten, beim Bingo und Glücksrad-Drehen konnte man sein Glück versuchen oder einfach den Liedern von CANTANOVA, den Heimatklängen Nußbaum und den Kirchenchören aus den Gemeinden zuhören.

Alles in allem war es ein sehr schönes Fest, das gegen 17:00 Uhr mit einer gemeinsamen Andacht ausklang.