Gemeindefest

Gemeindefest

Herzliche Einladung zu unserem Gemeindefest am Sonntag, 30.06.2018, an der Heilig-Geist-Kirche.

Um 10:00 Uhr starten wir in den Festtag mit einem Familiengottesdienst. Danach geht es rund um die Kirche mit viel(en) Unterhaltung(en) weiter u. a. mit Spielen, einem Theaterstück, das von der KiTa aufgeführt wird oder einem Mitsingkonzert unseres Gospelchores CANTANOVA.
Um 14:30 Uhr besucht uns der Meisterchor Heimatklänge Nussbaum.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Neben Kuchen, Salaten, Würstchen und Getränken macht die KiTa Popcorn für unsere jungen Besucher.

Wir hoffen auf gutes Wetter und freuen uns auf Ihren Besuch!

Buchvorstellung: Reinhard Mey, „Was ich noch zu sagen hätte“

Buchvorstellung: Reinhard Mey, „Was ich noch zu sagen hätte“

In unserer Gemeindebücherei ausleihbar.

Titel:
Was ich noch zu sagen hätte: Reinhard Mey-Biographie

Autor:
Reinhard Mey, Bernd Schroeder

Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Jahr: 2005
ISBN: 978-3462036220
Preis: nur noch gebraucht erhältlich

Obwohl Reinhard Mey, Jahrgang 1942, eigentlich voll mein Zeitgenosse ist (ich bin Jahrgang 1940), entdeckte ich ihn leider in einer Art biographischem Gespräch mit Bernd Schroeder, seinem alten Weggefährten, erst jetzt.

Mey läßt sich nicht kaufen, sonst hätte er eine Auszeichnung wie die „Goldene Stimmgabel“ wohl nicht abgelehnt und auch nicht so manche andere Sache, die ihn in die Nähe der Schlager gebracht hätte.

Mit einem Auftritt auf der Burg Waldeck begann sein Sängerleben – wohl eher Volkssänger – mit Gitarre, das ihn lange durch Frankreich führte, wo er seine erste Frau entdeckte und sie wieder verlor, auch wenn er sie immer noch wertschätzt.

Er spricht in allen Texten (in 18 Kapiteln findet sich mindestens ein voller Text von ihm) – und dies sind meist längere gereimte Texte – nur von sich, seinem Gefühl, seinen Sorgen oder Hoffnungen – und doch auch von mir, von meinem Nachbarn, von einer guten Bekannten.

Als diese schwanger war und dann ihr Kind in ihren Armen hielt, hat sie sehr lange immer wieder Reinhard Mey gehört – mit seinem: „Mein Apfelbäumchen“ – 1985 entstanden – und es abgespielt.

Hier die erste Strophe, Seite 238:

„Ich weiß gar nicht, wie ich beginnen soll,
so viel Gedanken, und mein Herz ist übervoll,
so viele Gefühle drängen sich zur selben Zeit:
Freude und Demut und Dankbarkeit.

Im Arm der Mutter, die dich schweigend hält,
blinzelst du vorsichtig ins Licht der Welt,
in deinen ersten Morgen, und ich denk:
Dies ist mein Kind, welch ein Geschenk !“

Demut drückt er aus und Dankbarkeit.
Es hört sich christlich an und ist es wohl auch.
Mey aber wollte sich nicht zum Glauben oder zur zur Kirche bekennen.

Sei es drum: Es lohnt sich, seinen Bildern und Gedanken und Versen zu lauschen, denn es steckt Herzblut in ihnen!

Ein Beitrag von Manfred Schmidt
05.03.2019